Investitionsstandort Panama
Politische Risiken? Panama hat kein eigenes Militär, den US-Dollar als Währung und ein dem US-amerikanischen sehr ähnliches Rechtssystem. Seit 100 Jahren gab es in Panama keine Revolution, keine Enteignungen, keine politischen Wirren, die das Wirtschaftsleben nachhaltig gestört hätten. Welches europäische Land kann über einen so langen Zeitraum auf ein funktionierendes politisches System zurückblicken? Heute verfügt Panama über eine lebendige Viel-Parteien-Landschaft und das Land wird – auch an unseren europäischen Maßstäben gemessen – demokratisch regiert.
Darüber hinaus gibt es ein deutsch-panamaisches Investitionsschutzabkommen, das größtmögliche internationale Sicherheit für Investitionen bietet. Nicht zuletzt deswegen sind fast alle großen deutschen Firmen nahezu aller Branchen in Panama vertreten. Aufgrund der Investitionssicherheit weist Panama seit Jahren das höchste Wirtschaftswachstum in Mittel- und Südamerika auf. Auch darum sind die regionalen Holzpreise attraktiv hoch.
Forstliche Investitionen stehen unter dem besonderen Schutz und der Förderung der panamaischen Regierung, da das Land bereits seit vielen Jahren eine für diese Region ungewöhnlich fortschrittliche Naturschutzpolitik betreibt. So können Forstinvestoren ein Dauerbleiberecht oder gar einen Pass erhalten, sofern sie im Land leben.
Auch in der Wirtschaftskrise ein sicherer Standort
Vor zehn Jahren ging die Verwaltung des Panama-Kanals von den USA auf Panama über. Ein Segen für das kleine Land, so das Handelsblatt – dank der Nutzungsgebühren der Wasserstraße sei Panama glimpflich durch die Weltwirtschaftskrise gekommen. Seit 2000 habe Panama mehr als 4,7 Mrd. Dollar (3,3 Mrd. Euro) Steuereinnahmen durch den Kanal gemacht.



