Tag der Tropenwälder: ForestFinance fordert Handelsverbot illegaler Tropenhölzer
10. September 2007
Bonn. Jedes Jahr gehen 15 Millionen Hektar Tropenwald unwiederbringlich verloren – eine Fläche fast halb so groß wie Deutschland. Anlässlich des Tages der Tropenwälder am 14. September fordert ForestFinance ein Handelsverbot illegal geschlagener und nicht zertifizierter Tropenhölzer. „Der Gesetzgeber sollte ein generelles Importverbot illegal geschlagener Tropenhölzer verhängen. Nur so lässt sich der Raubbau im Regenwald stoppen“, fordert Harry Assenmacher, Geschäftsführer von ForestFinance.
Eine wichtige Rolle spielen auch die Verbraucher. Sie sollten beim Kauf von Holzprodukten auf anerkannte Umweltsiegel achten. Dann haben sie die Gewähr, dass das Holz aus ökologisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.
Aufforstungen zum Schutz des Regenwaldes
Neben dem Verbot illegaler und nicht-zertifizierter Hölzer helfen auch ökologische Aufforstungen wie die von ForestFinance, den Regenwald zu schützen. Denn die Forstwirtschaft nimmt den Handelsdruck von den existierenden Regenwaldbeständen, da sie die Angebotsmenge an legal produzierten Tropenhölzern erhöht. Ferner schaffen die Forstunternehmen Arbeitsplätze für die heimische Bevölkerung, die ihre Existenz dann nicht länger durch illegale Rodungen sichern muss.
Ökonomisch und ökologisch sinnvolle Aufforstungen
Eine Möglichkeit, ökonomisch und ökologisch nachhaltig zu investieren, ist der BaumSparVertrag von ForestFinance. Investoren können ab einer monatlichen Rate von 30 Euro tropische Edelhölzer nach strengen ökologischen und sozialen Kriterien aufforsten lassen. Die jährliche Renditeprognose des BaumSparVertrags liegt derzeit bei 9,65 Prozent. Der BaumSparer braucht ein wenig Geduld, da die Bäume nach 25 Jahren geerntet werden.

