Grundlagen unserer Renditeberechnungen
Betrachtungen und Prognosen zum Ertrag der ForestFinance Forstprodukte beruhen auf Erfahrungen und Werten aus der Vergangenheit, auf realen gegenwärtigen Verkaufswerten und auf Erwartungen in zukünftige Entwicklungen. Verschiedenste Parameter gehen dabei in diese Betrachtungen und Berechnungen ein. So beispielsweise: Holzmengenertrag pro Fläche, Preise für verschiedene Baum-/Holzarten als Stamm- oder Schnittholz, Vermarktung der Hölzer national oder international, Holzqualitäten und Zertifizierungen, Sondererlöse aus zum Beispiel Verkauf von eigenem zertifizierten Samenmaterial oder Verkauf von CO2-Zertifikaten.
Da wir den (Holz)markt kontinuierlich im Auge behalten und auch aktuelle Entwicklungen bei unserer Renditeprognose berücksichtigen, kann es durchaus geschehen, dass sich in unseren Informations- und Verkaufsmaterialien (je nach Erstellungszeitpunkt) unterschiedliche Renditeprognosen zum selben Produkt finden. Dies ist dann immer eine Anpassung an aktuelle Marktentwicklungen und dient der Transparenz und Information der Kunden.

Positive Preisentwicklung der Edelholzarten Teak und Mahagoni. Quelle: ITTO Market Report
So ermitteln wir in der Regel einen realen Jetzt-Verkaufspreis für Edelhölzer und Jetzt-Ertrag für ForestFinance Produkte. Dieses Ergebnis wird nun unter Berücksichtigung vergangener Entwicklungen, wie der durchschnittlichen Holzpreisentwicklung der letzten 30 Jahre, aber auch unter Berücksichtigung der Preisentwicklung für bestimmte Holzarten und Holzqualitäten für eine zukünftige Entwicklung „hochgerechnet“. Würde man allein die in den letzten 30 Jahren eingetretenen durchschnittlichen Wertentwicklungen für bestimmte Edelhölzer zu Grunde legen, so ließen sich die Ertragserwartungen für die ForestFinance Forestprodukte auf deutlich über zehn Prozent Rendite prognostizieren.
Wir halten solch hohe Renditeprognosen von teilweise zwölf Prozent und mehr für höchst risikobehaftet und forsttechnisch für kaum erreichbar. Insbesondere Prognosen hinsichtlich der Rendite für Teak-Monokulturen basieren nach unserer Auffassung auf zu hohen Ertragsannahmen und dienen vornehmlich dem Verkauf.
Auf Grund der Tatsache, dass sich der Rohstoff Edelholz in den nächsten Jahrzehnten vermutlich stark verknappen wird, erwarten wir jedoch einen deutlichen Anstieg der Preise für Qualitätshölzer auf lange Sicht. Nur aus diesem Grund nehmen wir in der Spitze eine Prognose des Ertragszenarios von bis knapp über zehn Prozent vor. Ein guter forstlicher Ertrag wäre aber auch schon eine Rendite von sechs bis acht Prozent. Dabei lassen wir allerdings sehr wahrscheinliche Sondererlöse wie zum Beispiel aus CO2-Erträgen außer Betracht und haben weitere Sicherheitsreserven in die Renditeprognosen eingerechnet. Auch eine Steigerung des Grundstückswertes (bei Grundeigentumsprodukten) findet in der Prognose keine Berücksichtigung. Es sei aber auch darauf hingewiesen, dass bei schlechtem Verlauf (also zum Beispiel Minderertrag, minderer Qualität oder eben nicht wie erwartet Preissteigerungen bei Edelhölzern) ein Renditeszenario von unter fünf Prozent ebenso denkbar ist. Diese weite Spreizung der möglichen Eintrittsszenarien ist der Grund dafür, dass wir in unseren Werbeunterlagen im Zusammenhang mit hohen Renditen immer von "bis zu" zum Beispiel zehn Prozent sprechen oder aber gleich eine Spannbreite von zum Beispiel sechs bis zehn Prozent angeben.
Unsere bisherigen Erfahrungen aus über zwölf Jahren forstlichen Aufbaus sprechen auch dafür, dass ForestFinance je nach Pflanzjahrgang, Managementplan und naturgemäßen Vorgaben (Bodenqualität etc.) in der Tat eine durchschnittliche Rendite von um 7,5 Prozent für den Endkunden erwirtschaften kann. Eben mit Ausreißern nach unten bis fünf Prozent und nach oben bis zehn Prozent. Wobei durch das System der Erntegemeinschaft die Volatilität "geglättet" wird - hin zu einer Durchschnittsrendite von 7,5 Prozent.
Bitte beachten Sie auch unsere Risikohinweise.



