Umwelt
Alle BaumSparWälder und ForestFinance-Wälder werden nach strengen ökologischen Richtlinien aufgeforstet. ForestFinance-Wälder sind tropische Mischwälder, die im Gegensatz zu Monokulturen ein hohes Maß an biologischer Vielfalt sichern. Verschiedenste Baum- und andere Pflanzenarten bilden einen neuen Wald, ein lebendes intaktes Biotop, das alle ökologischen Funktionen, wie Wasser-, Boden- und Klimaschutz erfüllt und gleichzeitig als Habitat für bedrohte Tiere dient.
ForestFinance verbindet herausragende Forsttechnik und ökologische Forstwirtschaft mit überwiegend heimischen und standortgerechten Arten erfolgreich und mit ökonomischen Nutzen. So erfordert ein funktionierendes Mischwald-Biotop wesentlich weniger Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln als eine Monokultur, was weniger Kosten und gleichzeitig mehr Umweltnutzen bedeutet.
Schmetterling der Art Mesosemia trotschi in den Nebelwäldern der panamaischen Provinz Chiriquí
Neue Heimat für bedrohte Tierarten
Wiederaufgeforsteten Weideflächen kommt beim Artenschutz eine besondere Bedeutung zu, denn unter normalen Umständen wäre auf den ausgelaugten Böden kein Wachstum möglich. Die neu angelegten Forste schaffen Rückzugsgebiete für viele Arten und ermöglichen Wanderungen zwischen den Naturwäldern. Inwieweit Plantagen die Artenvielfalt unterstützen, hängt allerdings stark von ihrer Bewirtschaftung ab. Daher haben eine Reihe von internationalen Organisationen wie die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) und die ITTO (International Tropical Timber Organization) Richtlinien für den Schutz der Artenvielfalt in Holzplantagen formuliert. Zu diesen gehört unter anderem, dass einheimische statt exotische Arten nicht in großflächiger Monokultur, sondern wie bei ForestFinance in Mischkultur angebaut werden und bestehende Waldreste erhalten bleiben.



