Holz, Erträge

Erträge

Investments mit anhaltender Rendite

Was sind Erträge und wie kommen sie zustande?

 

Bei allen Investments von ForestFinance investieren Sie in die nachhaltige Produktion von natürlichen Rohstoffen. Das sind je nach Investmentprodukt z.B. die Anpflanzung von Edelhölzern, Edel- und Bio-Kakao oder Bio-Oliven und Bio-Datteln. Die produzierten Rohstoffe werden durch ForestFinance oder projektbeteiligte Unternehmen geerntet und verkauft und erzielen so Erträge.

Diese Erträge zahlen wir an die InvestorInnen, entsprechend der gewählten Flächengröße, aus. Die Erträge sind letztlich also die Rendite unserer Investmentprodukte für unsere InvestorInnen.

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Woraus errechnet sich die Höhe der erwarteten Erträge?


Da es sich bei allen Produkten von ForestFinance um Investments in natürliche Systeme handelt, sind deren Erfolg und die Erträge maßgeblich abhängig von ökologischen Faktoren wie Klima, Boden usw. Schwankungen bei Produktionsmengen und -qualitäten sind für natürliche Systeme normal und treten auf. Bei der Berechnung der Ertragsprognosen für unsere Investments in Mischwald, Akazien- oder Agroforst spielen verschiedene Parameter eine Rolle. Sie alle nehmen Einfluss auf den zu erwarteten Gesamtertrag – die erwartete Rendite – des Investments:

Die entscheidenden Parameter sind die erzielten Mengen von Holz, Biomasse, Kakao, Oliven und Dattel pro Hektar bewirtschafteter Anbaufläche sowie die Qualität des jeweiligen Rohstoffs. Darüber hinaus entscheidend, ist der Preis, der für den jeweiligen Rohstoff erzielt werden kann. Auch der Wechselkurs zum Zeitpunkt des Verkaufs kann Einfluss auf die Höhe des Ertrags nehmen.

Wie werden die Parameter bestimmt, die für den Erfolg meines Investments wichtig sind?


Die natürlichen Parameter, Menge pro Hektar und Qualität, kalkulieren wir auf Basis von forstwissenschaftlichen Wachstumsprognosen, die wir mit Hilfe international anerkannter Standards berechnen. In die Berechnungen zum möglichen Wachstum und zur Entwicklung werden selbstverständlich Sicherheitsabschläge miteinbezogen. Unsere Prognosen stellen dabei immer eine Abbildung des Durchschnitts dar, da in natürlichen Systemen fast nie alle guten oder alle schlechten Faktoren gleichzeitig auftreten. Mit Hilfe von manuellen Messungen, Drohnen und Satellitendaten können wir das Wachstum feststellen, an unsere InvestorInnen kommunizieren und unsere Prognosen überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Den prognostizierten monetären Wert – den Preis für die Rohstoffe – kalkulieren wir auf Basis von erwarteten Preisentwicklungen, bereits real erzielten Preisen, Inflation, Angebot und Nachfrage. Wir ziehen außerdem verschiedene internationale Datenquellen heran wie zum Beispiel für die Holzpreise auf verschiedenen Märkten die Daten der International Tropical Timber Organization (ITTO).

Wie wirken Sich die Kosten für Forst- und Landwirtschaft auf mein Investment aus?


Mit einem Investment in eines unserer Produkte sind immer die Kosten für den Aufbau des Projektes gedeckt. Das umfasst Kosten für die Aufzucht in der Baumschule, die Bepflanzung, Anwuchskontrolle und -pflege. Es gibt keine Nachschusspflicht – das bedeutet, es entstehen keine weiteren Kosten für unsere InvestorInnen. Die Höhe der Erträge, die wir an die InvestorInnen auszahlen können, ergibt sich aus den erzielten Preisen für die Rohstoffe abzüglich der Kosten für Ernte und Verkauf (Netto-Erlös).

Sollten die Kosten für Pflege, Ernte und Vermarktung in der Zukunft stärker steigen als angenommen, kann sich das negativ auf die Erträge der InvestorInnen auswirken. Das Risiko wird jedoch durch die relativ lange Laufzeit der Investmentprodukte minimiert und Kostensteigerungen sind bereits in die Berechnung der Investmentprodukte mit eingerechnet worden. Zudem liegt ein großer Teil dieses Risikos bei uns, denn die pflege- und damit kostenintensivste Zeit liegt im Aufbau eines Projektes – sie entspricht rund 70 Prozent.

Welche Maßnahmen werden ergriffen, um möglichst kosteneffizient zu pflegen und zu ernten?


Wir greifen auf ein in Land- und Forstwirtschaft seit Jahrhunderten bekanntes und bewährtes System zurück: Die Erntegemeinschaft.

Noch heute schließen sich kleinere und mittlere Waldbesitzer, Bauern oder Winzer zu Maschinenringen, Genossenschaften oder Erntegemeinschaften zusammen, um ihre Flächen effektiv und sicher bearbeiten zu können. Die Ernte- und Vermarktungsgemeinschaft bietet ForestFinance-Kunden Kostenvorteile sowie die Vorteile eines großflächigen Waldinvestments, indem sie die individuellen Risiken nivelliert.

In der Praxis bedeutet dies: Wenn gewünscht, erfolgt die Durchforstung, Ernte und Vermarktung der Rohstoffe im Rahmen der Gemeinschaft mit allen InvestorInnen einer Jahrgangspflanzung und dient so der Kostenminimierung für jeden einzelnen Kunden.

Sowohl die Kosten als auch die Erträge einer Erntegemeinschaft werden anteilig auf alle Mitglieder derselben Erntegemeinschaft verteilt. Gegenüber der wesentlich teureren Einzelbewirtschaftung und -vermarktung entsteht so für den Kunden ein erheblicher Vorteil. Die Erntegemeinschaft ist ein Angebot von ForestFinance an ihre Kunden und nicht obligatorisch.

Kann sich der Wechselkurs auf den Ertrag auswirken?


Ja, kann er, denn die Ernteerzeugnisse, ganz gleich ob Holz, Kakao, Oliven oder Datteln werden meist in anderen Währungen als Euro gehandelt. Je nachdem, wie beispielsweise der Dollar zum Zeitpunkt des Verkaufs zum Euro steht, können die Erträge niedriger ausfallen. Das Währungsrisiko ist zugleich aber auch eine Währungschance, wenn sich der Umrechnungskurs positiv entwickelt.

Für mehr Informationen lesen Sie bitte auch unsere Risikohinweise und FAQ.

 

 

 

 

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Bitte beachten Sie stets unsere FAQ und Risikohinweise.

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