Medellín, Kolumbien

Kolumbien

Heimat von GreenAcacia

Standort unserer Akazienforste

Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas, an der Grenze zu Panama. Weitere Nachbarstaaten sind Ecuador und Peru im Südwesten, im Südosten Brasilien und im Nordosten Venezuela. Die von ForestFinance bewirtschafteten Flächen befinden sich im Osten Kolumbiens am Rande der „ Llanos“ (Ebenen) in der Region Vichada.

Die meisten der rund 70.000 Einwohner der zweitgrößten Provinz des Landes leben von Fischerei, Landwirtschaft oder Viehzucht auf den weiten, sehr dünn besiedelten Flächen. Kolumbien ist seit 1886 eine demokratisch verfasste Republik mit einer politisch starken Stellung des Präsidenten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vichada – Aufforstung von waldarmen Regionen

In der Vergangenheit wurden in Vichada und werden zum Teil immer noch Wälder für die Viehwirtschaft durch Brandrodung zerstört. Die Bauern lassen die Asche auf den Flächen zurück, denn dadurch verbessert sich kurzfristig die Wachstumsbedingungen der Nahrungspflanzen für das Vieh. Langfristig schadet das dem Land jedoch massiv, da die Böden durch Erosion immer schlechter werden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, fördert die kolumbianische Regierung seit 2006 Wiederaufforstungen in der Region: mittlerweile wurden bereits mehr als 60.000 Hektar Forstplantagen, überwiegend mit tropischer Kiefer, Acacia mangium, aber auch Jatropha aufgeforstet. Weitere 160.000 Hektar Forstplantagen für Vichada sind bis 2019 geplant.

In der Nähe der GreenAcacia-Flächen fließt die sogenannte Elbita, die „kleine Elbe“. Benannt hat den Fluss wahrscheinlich Alexander von Humboldt, der in Vichada auf einer seiner Expeditionen war. Die Ufer des Flusses sind Refugium für viele Pflanzen und Tiere, die in Kolumbien selten geworden sind. Die Regierung hat deswegen den gesamten Lauf unter Naturschutz gestellt, was weltweit fast einzigartig ist. Dieses Gebiet hat ein großes Biodiversitätspotential, das uns dabei helfen wird, im Laufe der nächsten fünfzig bis hundert Jahre wieder Mischwälder entstehen zu lassen.

(Holz) Wirtschaft in Kolumbien

Kolumbien ist unter den großen lateinamerikanischen Volkswirtschaften das Land mit der stärksten Zuwachsrate beim Wirtschaftswachstum (Quelle: Auswärtiges Amt, 2016). Auftrieb erhält die kolumbianische Wirtschaft vor allem durch eine steigende Inlandsnachfrage und hohe ausländische Direktinvestitionen. Freihandelsabkommen mit den USA, der EU und Deutschland kurbeln das Wachstum weiter an.

Die stark verbesserte Sicherheitslage im Land hat auch positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft. So will die kolumbianische Regierung in den nächsten Jahren 1,3 Millionen Hektar Land forstwirtschaftlich neu entwickeln. Neuaufforstungen werden u.a. durch Steuerbegünstigungen gefördert.

Die Acacia-mangium-Forste liegen im Osten Kolumbiens, in einer Region, in der bereits mehrere Forstfirmen aktiv sind. Vor Ort ist ForestFinance mit kolumbianischen Gremien und Behörden im Gespräch über den Aufbau verschiedener Wirtschaftsprojekte, wie etwa zur Energiegewinnung (Biomasse-Kraftwerk) der Weiterverarbeitung von Holz, dem Bau nachhaltiger Häuser oder der Ansiedelung von Arbeitskräften aus Regionen Kolumbiens, in denen hohe Arbeitslosigkeit herrscht. 

 

 

 

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