Peru, Landschaft

Peru

Heimat von KakaoWald

Standort unserer Kakaowälder

Peru ist flächenmäßig das drittgrößte Land Südamerikas und liegt im westlichen Teil des Kontinents. Im Norden grenzt es an Kolumbien und Ecuador, im Osten an Brasilien und Bolivien, im Süden an Chile. Die Westküste Perus erstreckt sich entlang des Pazifiks. Die ForestFinance-Kakaowälder liegen in der Region San Martín, einer in den Anden gelegenen Provinz im nordöstlichen Teil des Landes.

Mit vielen nährstoffreichen Flusstalauen und vergleichsweise moderaten Jahresniederschlägen von oftmals unter 1.500 Millimetern bietet San Martín ideale Bedingungen für den Kakaoanbau. So bilden die tiefen, fruchtbaren Böden eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit und den hohen Ertrag der Kakaoplantagen. Die verhältnismäßig geringen Niederschläge sorgen für eine niedrigere Luftfeuchtigkeit. Dies hemmt die Ausbreitung aggressiver Pilzkrankheiten, welche weltweit die Kakaoernten am stärksten gefährden.

 

 

 

 

 

Peru – anerkanntes Anbaugebiet für Edelkakao

Nur wenige Länder genießen den Ruf, Edelkakao zu produzieren und werden als solche von der Internationalen Kakaoorganisation ICCO anerkannt. Peru gehört seit vielen Jahren dazu. Dabei gibt die wichtigste Kakaohandelsorganisation ICCO aber keine allgemein geltenden Kriterien vor, nach denen Kakao als Edelkakao definiert wird. Als relevante Merkmale gelten jedoch die genetische Abstammung des Pflanzmaterials, morphologische Eigenschaften der Pflanze sowie chemische und farbliche Eigenschaften der Bohnen. Allen voran unterscheiden aber Geschmack und Qualität den Edelkakao vom normalen Konsumkakao. 

Die ICCO veröffentlicht regelmäßig die Namen der Edelkakao-Anbauländer. Zurzeit sind es 23 (Stand: Juli 2016), die sie als Edelkakao produzierende Länder anerkennt – darunter seit Jahrzehnten Peru und seit 2016 auch Panama. ForestFinance baut sowohl in Peru als auch in Panama ausschließlich Edelkakaosorten an.

(Kakao) Wirtschaft in Peru

Eine Wirtschaftsreform, Investitionsflüsse aus dem Ausland und eine bessere Verbindung zur Weltwirtschaft haben zum wirtschaftlichen Fortschritt in Peru beigetragen. 2010, 2011 und 2012 lag das Wirtschaftswachstum in Peru bei über sechs Prozent. 2015 konnte Perus Wirtschaft ein Wachstum von rund drei Prozent erreichen (Quelle: Auswärtiges Amt, November 2016). Gesunken ist das Wirtschaftswachstum vor allem durch geringere Preise für Rohstoffe aus dem Bergbau. Peru hat freie Handelsabkommen mit der EU, den USA, Kanada, Singapur und Thailand unterzeichnet. Die bilateralen Beziehungen zwischen Peru und Deutschland sind freundschaftlich. Seit 1997 existiert zwischen Peru und Deutschland ein Investitionsschutzabkommen.

77.000 Tonnen Kakao wurden in Peru 2014 laut der staatlichen Nachrichtenagentur Andina geerntet. In den letzten zehn Jahren hat der Kakaoanbau in Peru enorm zugenommen und neue Rekordwerte erreicht. Das Land liegt in Südamerika mittlerweile auf Platz drei der Kakaoproduzenten hinter Brasilien und Ecuador.

 

 

 

Projektleiterin in Peru: Marisol Najarro

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