Drachen im Tempel, Vietnam

Vietnam

Das Land des aufgehenden Drachen

Standort von GreenAcacia

Vietnam ist ein langgestreckter Küstenstaat in Südostasien, der an China, Laos und Kambodscha grenzt. Die GreenAcacia-Forste von ForestFinance befinden sich im nördlichen Teil des Landes in dem Distrikt Ba Ché, der nur etwa 130 Kilometer von der Hauptstadt Hanoi entfernt ist sowie in der Provinz Quang Tri, die etwa in der Landesmitte liegt. An beiden Standorten haben wir neben exzellenten Boden- und Klimaverhältnissen sehr gut verwaltete Acacia-mangium-Forste gefunden.

Zu den wichtigsten Handelspartnern Vietnams zählt die Europäische Union. Zwischen der EU und Vietnam wurde 2012 ein Partnerschafts- und Kooperationsabkommen unterzeichnet, über ein Freihandelsabkommen wird zurzeit verhandelt. Seit 2007 ist Vietnam außerdem Partner der WTO (World Trade Organization). Mit diesem Beitritt verpflichtet sich ein Land zum liberalisierten Welthandel und gilt als zuverlässiger Wirtschaftspartner. Damit ist das Land auch ein bevorzugtes Ziel für ausländische Direktinvestitionen, insbesondere die Nachbarstaaten aus der  ASEAN-Region, aber auch Taiwan und Südkorea sorgen für Neuinvestitionen im Land.

 

 

 

 

 

 

 

Vietnam – gute Wachstumsbedingungen für Akazien

Die Region um den Ben Hai River, in der die Akazienforste stehen, wurde im Vietnamkrieg stark verwüstet und bedarf nach wie vor dringend der weiteren Entwicklung. Die tropischen Wälder wurden seit den 1960er Jahren durch Brandrodung und Abholzung zerstört. Für Aufforstungsmaßnahmen und nachhaltige Forstwirtschaftsmethoden gibt es daher große Unterstützung durch die regionalen Behörden, aber auch von der sehr engagierten einheimischen Bevölkerung.

So hat das ForestFinance-Projekt GreenAcacia durch die Umwandlung von Monokulturplantagen hin zu Mischwald nicht nur ökologisch einen Schwerpunkt, sondern sorgt auch für den wichtigen sozialen Fortschritt in einer ländlichen Region eines sich weiterhin rasch entwickelnden Landes. Hier werden sichere Dauerarbeitsplätze in ländlichen Regionen geschaffen, mit langfristigen Perspektiven durch Aus- und Fortbildung.

(Wald) Wirtschaft in Vietnam

Vietnams Wirtschaft boomt. Es hat einige Jahre gedauert, bis sich das Land vom Krieg erholt hat, der bis in die 1970 Jahre hier geführt wurde. Spätesten seit 1986 jedoch und einem starken Wandel auf wirtschaftspolitischem Sektor (der sogenannten „Doi Moi“ Politik), gilt das Land als Wirtschaftswunder. So war Vietnams Wirtschaft Anfang der 2000er Jahre die nach China am stärksten wachsende in Asien. Der Anteil an Armen unter der Bevölkerung reduzierte sich von mehr als 50 (1996) auf unter 20 Prozent (2010).

Ein erheblicher wirtschaftlicher Aufschwung zog nach den umfassenden Reformen 1986 zweieinhalb Jahrzehnte lang über das Land, mit Wachstumsraten von sieben bis acht Prozent. In den ersten drei Quartalen 2016 lag das Wirtschaftswachstum bei rund sechs Prozent (Quelle: Auswärtiges Amt, November 2016).

Über das engere Umfeld hinaus sind mit China, Japan, Australien und Taiwan außerdem enorme Absatzmärkte für Holz jeder Art vorhanden. Besonders zwischen Deutschland und Vietnam bestehen bereits seit 35 Jahren freundschaftliche, diplomatische Beziehungen – auf Ebenen der Entwicklungszusammenarbeit, aber auch auf wirtschaftlicher Basis. Seit Herbst 1996 gibt es ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Vietnam.

 

 

 

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